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10.3.2010 : 0:01 : +0100

Film ab - in unserer Buchhandlung

Night on Earth

Samstag, 20. März 2010
Apéro ab 20:00 Uhr/Filmbeginn 20:30 Uhr

NIGHT ON EARTH
Von: Jim Jarmusch
USA 1991, Komödie


In fünf Episoden erzählt NIGHT ON EARTH von den Ereignissen einer ganz bestimmten Nacht, die jeweils in einer von fünf großen Metropolen stattfinden. Ein Taxifahrer und seine teils aberwitzigen und kuriosen Erlebnissen mit einem seiner Fahrgäste stehen jeweils im Mittelpunkt des Geschehens. Alles beginnt in der Dämmerung von Los Angeles, führt dann weiter nach New York, von dort nach Paris und Rom und endet schließlich in Helsinki im Morgengrauen.

Wunderbare, skurril-warmherzige Geschichten mit dem genialen Soundtrack von Tom Waits!

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Film ab - in unserer Buchhandlung

Soul Power

Samstag, 20. Februar 2010
Apéro ab 20:00 Uhr/
Filmbeginn 20:30 Uhr

SOUL POWER
Von: Jeffrey Levy-Hinte
USA und Congo 2008, Dokumentarfilm

 
James Brown, Miriam Makeba, B.B. King, Celia Cruz, The Crusaders, Sister Sledge, Big Black, Bill Withers - sie alle sind mit von der Partie, als 1974 im damaligen Zaire ein nie da gewesenes Kulturereignis stattfindet: Eine Art Gipfeltreffen zwischen afroamerikanischen Soulgrössen und afrikanischen Top Acts, das legendäre African Woodstock. Vereint in ihrer Leidenschaft für die Musik und beseelt von der Black Power der späten 60er Jahre, feiern sie in Kinshasa ihre gemeinsamen Wurzeln und die pure Lebensfreude. Die drei Konzerte waren ursprünglich als Rahmenprogramm zum Boxkampf zwischen Muhammad Ali und George Foreman gedacht, der im Film «When We Where Kings» im Zentrum stand. Nun schöpft Cutter Jeffrey Levy-Hinte aus dem umfangreichen Filmmaterial, das damals unbeachtet blieb, und richtet den Fokus auf die Musik. Mit vier Kameras vor Ort ist er immer mitten im Geschehen und auf Augenhöhe mit den Stars. Die ungewöhnlichen Szenen, unterlegt mit den erfrischenden rapähnlichen Statements von Muhammad Ali, vermitteln das Lebensgefühl jener Zeit: «I say it loud, I'm black and I'm proud.» SOUL POWER beglückt mit einer unvergesslichen Zeitreise zurück zu einem Ereignis, das nicht nur einen wichtigen Punkt in der Geschichte markiert, sondern auch eine Brücke schlägt zu den geschichtsträchtigen US-Präsidentschaftswahlen 2009. Ein Dokument der US-Bürgerrechtsbewegung auch, voller Musik, Soul, Power und Klassiker wie Makeba's "The Click Song", King's "The Thrill Is Gone" und natürlich Brown's "Soul Power". Mehr als 30 Jahre später erweckt der Film «Soul Power» das Musikfestival zu neuem Leben und ermöglicht so einen Blick auf jene Zeit, als der musikalische Austausch zwischen den beiden Kontinenten gerade begann.

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BLUES im Wortreich

Harmonica Slim and Bisquit Boy Martin

Beppe Semeraro und Martin Lehmann spielen den Blues!
Ein Genuss für Aug und Ohr...

 

 

Samstag, 13. Februar 2010
Zeit: 20:30 Uhr
Eintritt: 15 Franken

Interview

Wann hast du mit der Musik angefangen?

Bisquit Boy Martin: Mit 15 Jahren habe ich angefangen, Mundharmonika zu spielen und mit 19 Jahren begann ich mit der Gitarre.           

Harmonica Slim: Meine erste Mundharmonika habe ich mit 13 Jahren gekauft.
Mit der Musik habe ich also auf jeden Fall mit 14 Jahren begonnen,
mit 20 Jahren hatte ich meine erste Gruppe, mit der ich auf Tournee in Italien ging.
 

Was ist für dich der Blues?

Bisquit Boy Martin: Blues ist für mich eine Möglichkeit, mit anderen zusammen zu spielen, zu "jammen" und um mich auszudrücken...

Harmonica Slim: Es ist eine bestimmte Art, auf der Welt zu sein, eine besondere Art zu fühlen, die Dinge zu sehen: zu leben! Ein Gefühl für Möglichkeiten. Eventuell hast du alles, aber du schaffst es nicht, das zu tun, was du gerne möchtest. Ein Gefühl der Unangemessenheit vielleicht, aber auch ein Gefühl, authentisch zu leben.


Welche war deine erste aus eigener Tasche bezahlte Platte?

Bisquit Boy Martin: Eine meiner ersten Platten war die von Rory Gallagher.

Harmonica Slim: Eine Platte zu kaufen, war mühsam. Wir wussten nicht, woher wir das Geld nehmen sollten und ausserdem wurde in Mailand nur in sehr wenigen Läden Blues-Musik verkauft.
Aber es war eine Live-LP von Sonny Boy William aus England, sehr schön, fantastisch!


In welcher Zeit hättest du am liebsten auf der Bühne gestanden? Und mit wem?

Bisquit Boy Martin: Jetzt, zur jetzigen Zeit, mit meiner Musik und mit meinen Freunden.

Harmonica Slim: In Wahrheit mit massenhaft Musikern, vor allem Amerikaner der Jahre 1950/1960 aus  Chicago, zum Beispiel mit Willie Dixon oder Little Walter, dieser Art von Musikern.


Was schätzt du an Beppe/Martin?

Bisquit Boy Martin: Was ich an Beppe schätze, ist unsere Freundschaft "im Blues - und drüber uus" (lacht)

Harmonica Slim: Martin gefällt mir, weil er absolut authentisch ist und eine Person ist, die mit Gefühl teilnimmt an dem, was er tut und woran er glaubt. Also ein seltener Mensch, deshalb gefällt er mir!


Was glaubst du, mit welchem Musiker er dich vergleichen würde?

Bisquit Boy Martin: Wahrscheinlich mit Musikern des "British Blues" aus den 60er- und 70er-Jahren, wie zum Beispiel Stefan Grossman oder David Bromberg.

Harmonica Slim: Ich denke, es könnte Sonny Terry sein, wenn wir akustisch traditionell spielen, ja Sonny Terry.


Und zu guter Letzt: Was machst du, wenn du den Blues hast?

Bisquit Boy Martin: Wenn ich tatsächlich einmal den Blues habe, dann komponiere ich, es entsteht vielleicht nicht immer Blues, aber es entsteht Musik daraus (lächelt)

Harmonica Slim: In diesem Fall brauche ich nur zu spielen - um ihn wegzuschicken (lacht)

SNOW RISK im Wortreich

Hausstock

Lawinen-Vortrag.
Umgang mit der Lawinengefahr beim Schneesport

Am Donnerstag, 21. Januar 2010, um 20:00 Uhr, wird ein Lawinen-Vortrag mit Hansueli Rhyner, tätig am WSL-Institut für Schnee- und Lawienforschung SLF in Davos, stattfinden

Generell hat man ja zum Thema Lawinen nie ausgelernt, sagen auch die Fachleute. Für alle Schneesportler sind Lawinen im Winter immer wieder Gesprächsthema und geben Anlass zu Diskussionen, unabhängig vom letzten tragischen Ereignis.

An diesem Abend haben alle Interessierten die Gelegenheit, ihre Kenntnisse aufzufrischen oder Neues dazuzulernen. Hansueli Rhyner arbeitet als Leiter der Forschungsgruppe Industrieprojekte und Schneesport am WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos und wohnt in Schwändi. Als diplomierter Bergführer profitiert er nebst der theoretischen auch von einer grossen praktischen Erfahrung.

Hansueli Rhyner wird mit praktischen Beispielen und Animationen das Thema Lawinen kurzweilig präsentieren und wertvolle Tipps geben für eine gute Tourenplanung. Abschliessend wird er für Fragen zur Verfügung stehen.


Türöffnung ab 19:30 Uhr
Wo: Buchhandlung Wortreich, Abläschstr. 79, Glarus
www.wortreich-glarus.ch
Eintritt: frei, Kollekte

Film ab - in unserer Buchhandlung

Svetlana Geier

Samstag, 16. Januar 2010
Apéro ab 20:00 Uhr/Filmbeginn 20:30 Uhr

DIE FRAU MIT DEN 5 ELEFANTEN
Von: Vadim Jendreyko
Schweiz, Deutschland 2009, Dokumentarfilm


Sie gilt in ihrer Zunft als einzigartig: Svetlana Geier, die russisch-deutsche Literaturübersetzerin. Sie hat die 5 grossen Romane Dostojewskijs (die sogenannten 5 Elefanten) ins Deutsche übersetzt. Svetlana Geiers Erinnerungen an die Ukraine, den Krieg, verflechten sich mit ihren Betrachtungen über die Sprache und über das schwierige Unterfangen einer guten Übersetzung. Sie erzählt von schmerzlichen Erfahrungen ihrer Kindheit und drückt gleichzeitig ihre grosse Liebe zu Wort und Sprache aus. Das Übersetzen der 5 Elefanten hat sie einer Lehre unterzogen - sie verändert. Regie & Crew: Der in der Schweiz aufgewachsene Regisseur Vadim Jendreyko («Bashkim» 2002) beschäftigt sich hier mit einem Migrantenschicksal; einem einzelnen Menschen, der inmitten der Wirren seiner Zeit versucht seinen eigenen Weg zu gehen.

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