Kabarett im Wortreich: "Schlüsselreiz" - das Projekt Kind
ein kabarettistischer Abend
von und mit Esther Schaudt
Regie: Paul Steinmann
Musikproduktion: Daniel Odermatt
Donnerstag, 28. Februar 2013
20:00 Uhr (Türöffnung 19:30 Uhr)
Eintritt Fr. 20.--
in der Buchhandlung Wortreich, Abläschstrasse 79, Glarus
"Schlüsselreiz" hat am 20. September 2012 Premiere im Miller's Studio Zürich gefeiert. Das neue Soloprogramm widmet sich ganz dem "Club der Bekinderten". Aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet es den Tanz rund um die lieben Kleinen. Denn: Kinder sind heute nicht einfach Kinder, sondern geplante und sinnstiftende Wunschprojekte. Esther Schaudt schöpft dabei einmal mehr aus ihren ureigenen Erfahrungen und setzt einfache Requisiten sowie turbulente Rollenwechsel ein. Und ja: Auch Nicht-Bekinderte werden ihre Freude an "Schlüsselreiz" haben.
Über Esther Schaudt
Schauspieltätigkeit bei der Gruppe Chärnehus und EZU Werk Einsiedeln, Einsätze im Schweizer Fernsehen DRS bei "Viktors Programm", "Punkt CH", "Giacobbo/Müller" und "SF bi de Lüüt live"; TV-Kurzauftritte bei "Comedy im Casino" und beim "Casinomix" im Casinotheater Winterthur sowie bei "Comedy aus dem Labor".
Kurzauftritte bei "Wilde Weiber" (Weisser Wind Zürich), FKK (Casinotheater Winterthur), Versuchung (Kleintheater Luzern), «Biberflade retro» (Kabaretttage Appenzell), Eclettico (Kulturmarkt Zürich) sowie 2012 beim «Comedy Award» und bei der Sprungfeder an den Oltner Kabarett-Tagen; diverse Auftritte an privaten und öffentlichen Anlässen.
Theater im Wortreich: Der Hund von Baskerville
Szenische Krimilesung mit
Lea Schmocker
Donnerstag, 25. Oktober 2012
20:00 Uhr (Türöffnung 19:30 Uhr)
Eintritt Fr. 20.--
in der Buchhandlung Wortreich,
Abläschstrasse 79, Glarus
Platzreservation
Der Hund von Baskerville ist ein absoluter Gruselkrimiklassiker und Sherlock Holmes ist Sir Arthur Conan Doyles erfolgreichste literarische Schöpfung. Unglaublich spannend und sehr verblüffend, wie Inspektorin Schmocker den plötzlichen und rätselhaften Tod Sir Charles Baskerville nochmal aufrollt und mit Hilfe von Orginaltondokumenten und Beweismitteln zur Aufklärung bringt. Sir Charles Leiche hat nämlich keinerlei Spuren von Gewaltanwendung erkennen lassen, aber sein Gesicht ist unglaublich verzerrt gewesen, so dass im Dartmoor das Gerücht umging, er sei vor Schreck gestorben. Auf den Baskervilles lastet der Fluch des Hundes, einer schrecklichen geisterhaften Bestie, die den ruchlosen Hugo Baskerville getötet hat und seither seine Nachkommen heimsucht und in ihr Verderben
hetzt.
Der Schweizer Schauspielerin Lea Schmocker, in Deutschland bereits bestens bekannt durch ihre zahlreichen Auftritte, und nun vermehrt und immer öfter auch in ihrer Heimat unterwegs, gelingt es mit viel Witz und Temperament die Bestie in ihre Schranke zu weisen.
Kommen Sie am 25. Oktober in die Buchhandlung Wortreich....um 20 Uhr geht die Jagd los......
Über Lea Schmocker
geboren in Basel, spielte nach Abschluss der Schauspielakademie Zürich zunächst in verschiedenen Schweizer Theatergruppen, bevor sie seit mehreren Jahren als Schauspielerin in Deutschland arbeitet.
2008 gründete sie zusammen mit der Regisseurin und Dramaturgin Linda Best Best&Schmocker und hat in dieser Formation vier Projekte auf die Beine gestellt. In der Reihe "Inspektorin Schmocker rollt auf" sind bisher zwei Abende entstanden:
Inspektorin Schmocker rollt auf: der Hund von Baskerville ( mit Sherlock Holmes an ihrer Seite) und Mord auf Hawaii (mit Charlie Chan an ihrer Seite).
THEATER im Wortreich: Romeo & Julia
ROMEO & JULIA - frei nach Shakespeare
Idee, Text, Regie : Bernd Lafrenz
Donnerstag, 27. September 2012
20:00 Uhr (Türöffnung 19:30 Uhr. Dauer zirka 1 Std. 30 Min.)
Vorverkauf Fr. 30.-- / Abendkasse Fr. 35.--
in der Buchhandlung Wortreich, Abläschstrasse 79, Glarus
Tel. 055 650 25 35 oder online
Mit einem komödiantischen Temperament sondergleichen, mit einem Feuerwerk an vielfältiger Gestik und Mimik und mit eigenen Texten voller sprühender Phantasie und Originalität spielt Bernd Lafrenz in ganz und gar eigener, urkomischer Manier sämtliche Rollen aus Shakespeares Original. Er brüllt, lacht, mordet, reitet und verhext, wechselt mit Leichtigkeit und größter Selbstverständlichkeit von einer Rolle zur anderen, verändert blitzschnell sein Outfit und demonstriert in allen Tonlagen sein Sprachrepertoire.
Er ist wieder da: BERND LAFRENZ mit dem Stück ROMEO&JULIA!
Trailer
PRESSE:
Die klassische Liebestragödie als enorm flotte Klamotte
Durch wenige Requisiten, eine raffinierte Geräuschkulisse und eine geschickte Beleutung wird aus der Tragödie eine mitreißende Klamotte voller Tempo, Witz und Lachattacken. Eine Shakespeare-Aufführung die ihresgleichen sucht.
SCHWÄBISCHE ZEITUNG
Die Balkon-Szene mit Handy
Mercutio grunzt beim Anblick der Frauen, Graf Paris hüpft beim obligatorischen "Ooh" leicht nach links oben, Graf Montaque schneuzt unaufhörlich, und Romeo knutscht vor lauter Liebe zu Julia einen Kirschbaum nach dem anderen. Shakespeare im Ulmer Zelt. Shakespeare? Mitnichten. Denn Bernd Lafrenz hat mal wieder seine Finger im Spiel und spielt das Stück auf seine Art. Und so wird's auch keinem der 800 Zuschauer langweilig - im Gegensatz vielleicht zu der einen oder anderen Englischstunde im Gymnasium.
Bernd Lafrenz mischt geschickt Neues mit Altem, Literarisches mit Alltäglichem.
SÜD-WEST PRESSE
Shakespeare hätte sich im Grabe gedreht - vor Lachen
Immer stiller wird es im Publikum, die Spannung strebt dem Höhepunkt entgegen, auf der Bühne hat Romeo bereits in später Nacht Wächter und Mauern des feindlichen Hauses überlistet und sit gerade im Begriff, zum Balkon hinaufzuklettern, um Julia seine ewige Liebe zu versichern - da klingelt plötzlich ein Handy.
In jedem anderen Theater wäre so ein Vorkommnis fürchterlich peinlich, doch die Gäste am Samstag im Arndstädter Schlossgartentheater wissen Bescheid: Sie brüllen vor lachen, und das nicht zum ersten Mal. Sie wissen, sie wohnen im Moment einem Spektakel bei, das mittlerweile schon zu einer kleinen Tradition in Arnstadt geworden ist: Bernd Lafrenz ist wieder da. Und hat diesmal "Romeo und Julia" dabei...
...Wie kann eine solcher Stoff heutzutage noch zündend präsentiert werden? Bernd Lafrenz löst das Problem ebenso einfach wie genial. Er hängt die Story an einer an sich unbedeutenden Person des Dramas auf, an dem Boten Balthasar, der im Originalstück dem Romeo die Nachricht vom vermeintlichen Tod Julias überbringen muss...
...Diese Sparsamkeit ist ein Segen, denn den restlichen Platz braucht der Schauspieler. Er springt sekundenschnell zwischen den Rollen, den Masken und auf der Bühne hin und her, Wechsel von Shakespeares Literatur-Sprache zum heutigen Jargon inbegriffen. So sind Romeo (Lafrenz) und Julia (ein Bettlaken!) gerade beim heftigsten Liebesspiel, da beginnt draussen ein Vogel zu singen: "Nun muss ich gehen, die Lerche hat gesungen."
Julia: "Ach was, das war `ne Nachtigal, komm, mach weiter!"
FREIES WORT
OUTDOOR-THEATER im Wortreich: Frisch am Berg
Donnerstag, 28. Juni 2012
um 20 Uhr
Wo: vor unserer Buchhandlung (bei schlechtem Wetter IN DER BUCHHANDLUNG)
Eintritt: Fr. 30.00
"Die plötzliche Lust zum Klettern" packt ihn auf einem Alpenflug über dem Finsteraarhorn, "die Gier, den Dingen wieder näher zu kommen." Max Frisch, Architekt, Schriftsteller, Familienvater, reist im Jahr 1946 durch das kriegsversehrte Europa, schreibt fürs Theater, für Zeitungen, Tagebuch, Romane und plant gleichzeitig sein grösstes Bauwerk, das Freibad Letzigraben in Zürich. Bergsteigen ist für ihn vor allem Erinnerung. In jungen Jahren war er oft mit seinem Bruder Franz in den Bergen unterwegs, doch: "Max Frisch war wohl mit Sicherheit nie auf dem Matterhorn", glauben Familienangehörige.
Seit 2004 entstanden im Zweijahresrhythmus szenische Lesungen mit Gian Rupf und René Schnoz, die sich mit alpiner Literatur beschäftigen. Im Januar 2011 waren die beiden Schauspieler bereits zu Gast und zeigten ihre Talente im Stück "Bergfahrt". Nun sind die beiden endlich wieder im Glarnerland mit "Frisch am Berg".
Mit humoristisch inszenierten und brillant rezitierten Bergpassagen aus bekannten Werken von Max Frisch eroberte das Duo Rupf und Schnoz, die beiden bergsteigenden Schauspieler aus dem Bündnerland, im Nu die Herzen des Publikums. Ein braunes Ledersofa, Frischs legendäre Hermes Baby und seine Tabakpfeife als Requisiten, flogen sie in der Super Constellation (dem Vorgängermodell der DC 3) über den Alpen, wanderten vom Glarnerland nach Locarno, lauschten den Erzählungen des Hüttenwartes auf der Planurahütte und erkannten beim Flug über das Finsteraarhorn voller Freude die heimatlichen Berggipfel.
Begegnung mit Alpiner Literatur, Amden 2006, "Ammler Ziitig"
Brilliante Mono- und Dialoge
"Frisch am Berg" setzte einen markanten Gipfelpunkt. Max Frisch war ein urbaner, weltläufiger Mensch. Auf einem Alpenflug 1946, hoch über dem Finsteraarhorn, packte ihn die Liebe zum Berg, die er fortan treu bewahrte, und eine "plötzliche Lust zu klettern". Fetzen dieser Liebe finden sich in Frischs Werk, mal kürzer mal länger, wie Gipfel, die aus dem Nebel ragen. Diese "Gipfel" - eine Sammlung von Bergpassagenaus Frischs Werk, nutzte das Duo Gian Rupf und René Schnoz zur Komposition einer dramatischen Lesung. Ein "Flugzeug" brummte über die Berge und "Frisch" erzählte seine Erlebnisse am Berg: Brilliante Mono- und Dialoge in loser, humoristischer Folge, auf der Mikrobühne bestehend aus einem Ledersessel, darunter Tonnen von Büchern und, in einer riesigen Kiste, die Hermes Baby, ohne die die Impressionen vielleicht nie zu Buche gekommen wären. Bis Frischs Blick aus dem Fenster schweifte, er begeistert die Berge vor Ort entdeckte und das Publikum mit "schau der Mürtschenstock!»"zurück in die Realität holte.
Südostschweiz, Brigitte Tiefenauer
René Schnoz: http://de.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Schnoz
Gian Rupf: http://de.wikipedia.org/wiki/Gian_Rupf
THEATER im Wortreich: Zehn Wahrheiten
Donnerstag, 29. März 2012
um 20 Uhr
Wo: in unserer Buchhandlung
Eintritt: Fr. 25.00 (Abendkasse)
Das Kollektiv Frühstück auf der Szene serviert "Zehn Wahrheiten". Ein szenisches Lesespektakel mit Kurzgeschichten von Miranda July.
Sie begegnen sich und bleiben doch allein. - Miranda Julys Figuren sind schüchtern, stur, aufdringlich, seltsam und irritierend liebenswert. Auf der Suche nach der unmöglich scheinenden Zweisamkeit wagen sie sich trotz ihrer vielfältigen Ängste in soziale Situationen wie Nähgruppen für Morgenmäntel, Romantik-Seminare für Frauen, Paartherapie auf dem Filmset und Schwimmkurse auf dem Trockenen.
«Frühstück auf der Szene» montiert die Schwimmbrillen, zückt die Textbücher und taucht ab in eine Welt der grossen Träume und kleinen Katastrophen. Ein Abend mit absurden Dialogen, leisen Zwischentönen und Mut zur Romantik. Für einmal gehört die Bühne jenen, die sonst keine grosse Klappe haben, jenen, die in der zweiten Reihe tanzen - im ganz eigenen Takt.
Mit besonderem Augenmerk auf Julys charakteristische Mischung von alltäglicher Tragik und feinsinnigem Witz interpretieren Anna Messmer und Ruth Huber ausgewählte Kurzgeschichten aus der Sammlung "Zehn Wahrheiten". Handfestes Spiel, surreale Filmsequenzen, der passende Soundtrack und nicht zuletzt die Imagination öffnen Türen zu seelischen Hinterzimmern und geheimen Herzkammern. Dorthin, wo (vielleicht) überraschende Wahrheiten verborgen liegen. Zusammen mit dem Publikum begibt sich Frühstück auf der Szene auf eine Achterbahn der Gefühle durch Geschichten, die in ihrer berührenden Alltäglichkeit auch unsere eigenen sein könnten.
THEATER IM WORTREICH: Othello
OTHELLO - frei nach Shakespeare
Idee, Text, Regie : Bernd Lafrenz
Freitag, 30. September 2011
20:00 Uhr (Türöffnung 19:30 Uhr)
Vorverkauf Fr. 30.-- / Abendkasse Fr. 35.--
in der Buchhandlung Wortreich, Abläschstrasse 79, Glarus
Tel. 055 650 25 35 oder
online
Mit einem komödiantischen Temperament sondergleichen, mit einem Feuerwerk an vielfältiger Gestik und Mimik und mit eigenen Texten voller sprühender Phantasie und Originalität spielt Bernd Lafrenz in ganz und gar eigener, urkomischer Manier sämtliche Rollen aus Shakespeares Original. Er brüllt, lacht, mordet, reitet und verhext, wechselt mit Leichtigkeit und größter Selbstverständlichkeit von einer Rolle zur anderen, verändert blitzschnell sein Outfit und demonstriert in allen Tonlagen sein Sprachrepertoire.
Er ist wieder da: BERND LAFRENZ mit dem Stück OTHELLO!
Trailer
PRESSE:
Er stirbt viele Tode, doch am Ende muss er zugeben: Die Sache mit Desdemona ist blöd gelaufen. Und das , obwohl sich Ferdinand, der Mann mit den sechs Sätzen in Shakespeares "Othello", im selbständigen Einsatz, dem Rollenbuch entkommen, so viel Mühe gemacht hat. Im Renitenz-Theater jedenfalls - wo man Bernd Lafrenz, Shakespeares größten Einzelkämpfer, bei seinen Turnübungen erleben konnte.
... Lafrenz ist das Ein-Mann-Theater schlechthin: Er ist der Mann dem keine Theaterkrise gewachsen ist. Ob er nun das brünstige Duett von Desdemona und Othello markiert oder ob er als Jago (mit einem Kratzehänchen dekoriert) den Rodrigo (durch ein schwarzes Barett gekennzeichnet) gegen den eitlen Cassio aufhetzt - des Lafrenz' Teufelsschwanz hängt aus jeder Rolle heraus....
STUTTGARTER NACHRICHTEN
Er ist der Größte. Selbst nach 400 Jahren hat es kein einziges Staubkörchen geschafft, sich's auf seinen Werken bequem zu machen. Denn zum Glück gibt es Schauspieler wie Bernd Lafrenz, die William Shakespeare auf schöne Art am Leben halten. 170 begeisterte Zuschauer spendeten dem Freiburger am Donnerstagabend im Theater reichlich Applaus für seinen "Othello", einige gaben sogar stehende Ovationen. ... Nach Intrigen, blutigem Gemetzel und sechs Leichen verlässt das Publikum lächeln den Saal - bei Bernd Lafrenz verwundert das nicht. Seine Skakespeare-Adaptionen holen die große Tragödie vom Podest der hehren Klassik hinab......Dich bei allem Spass, den Lafrenz der Geschichte überstülpt, erspart er seinen Zuschauern nicht deren Tragik. Für einen Moment ist es sehr still im Saal - der trauernde Othello, die ermordete Ehefrau im Arm, lässt niemanden unberührt: "Ich habe zuviel, aber nicht klug geliebt." Das zeichnet Bernd Lafrenz aus. Lachen ist nicht allein das Leben. Aber es ist verdammt schön.
BERNBURGER KURIER
THEATER IM WORTREICH: Bergfahrt
BERGFAHRT
(von Ludwig Hohl)
Dramatische Erzählung mit Gian Rupf und René Schnoz
Donnerstag, 13. Januar 2011
Zeit: 20 Uhr
Eintritt: 30 Franken
Vorverkauf: 30 Franken inkl. Fr. 6.00 Getränke-Gutschein
Seit 2004 entstanden im Zweijahresrhythmus szenische Lesungen mit Gian Rupf und René Schnoz, die sich mit alpiner Literatur beschäftigen.
"Wie kann man in einer Zeit der 3-D-Mount-Everest-Filme behaupten, ein rostiger Metalltisch und zwei Klappstühle seien eine Gebirgslandschaft? Gian Rupf und René Schnoz wagen es, und wir zögern keinen Moment, ihnen durch Nebel, Wind und Schnee zu folgen und uns bedingungslos dieser Bergfahrt anzuschliessen, in der es um Freundschaft und Freiheit, Kühnheit und Furcht, Treue und Trennung und zuletzt um Leben und Tod geht."
Franz Hohler
Buch:
In der Erzählung Bergfahrt von Ludwig Hohl (1904?1980) planen zwei junge Männer eine Bergbesteigung. Der eine ist tüchtig und hat sein Ziel vor Augen: den Gipfel. Der andere ist ein unentschlossener Mitgänger. Während der Letztere aufgibt, setzt der Gipfelstürmer den Anstieg im Alleingang fort.
Wie nahe Erfolg und Niederlage beisammen sein können, zeigt die Tatsache, dass die Bergtour für beide dramatisch endet. Der Autor Ludwig Hohl war selber ein begeisterter und begabter Bergsteiger. Die Erzählung Bergfahrt begann er 1926 zu schreiben, fasste sie mehrmals neu, und liess sie dann über dreissig Jahre liegen, ehe er ihr die gültige Gestalt gab.
Die Bergfahrt behandelt - psychologisch fein beobachtet - den Umgang zweier Menschen mit den Herausforderungen und Ansprüchen des Lebens. Hohl besticht durch eine Kühnheit der Sprache und durch seine poetischen Naturschilderungen.
Presse:
Bergfahrten: "Wie die beiden mit minimalem Equipment- zwei Stühle, ein Tisch, ein Tischtuch, ein Rucksack - den Aufstieg durch einen Gletscher in einem Schneesturm oder den Überlebenskampf von Ull in einer Bergwand miterleben lassen, ist meisterhaft.
Erleichtert findet man sich am Ende auf seinem bequemen Stuhl im warmen Theater wieder"
(NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 2009)
Hörprobe:
http://www.rene-schnoz.com/hoerproben/bergfahrt/bergfahrt1.mp3
http://www.rene-schnoz.com/hoerproben/bergfahrt/bergfahrt2.mp3
http://www.rene-schnoz.com/hoerproben/bergfahrt/bergfahrt3.mp3
THEATER IM WORTREICH: Macbeth
MACBETH - Schaurige Komödie frei nach Shakespeare
Idee, Text, Regie : Bernd Lafrenz
Do, 16. September 2010, 20:00 Uhr (Türöffnung 19:30 Uhr)
Vorverkauf Fr. 30.-- / Abendkasse Fr. 35.--
in der Buchhandlung Wortreich, Abläschstrasse 79, Glarus
Tel. 055 650 25 35 oder
online
Mit einem komödiantischen Temperament sondergleichen, mit einem Feuerwerk an vielfältiger Gestik und Mimik und mit eigenen Texten voller sprühender Phantasie und Originalität spielt Bernd Lafrenz in ganz und gar eigener, urkomischer Manier sämtliche Rollen aus Shakespeares Original. Er brüllt, lacht, mordet, reitet und verhext, wechselt mit Leichtigkeit und größter Selbstverständlichkeit von einer Rolle zur anderen, verändert blitzschnell sein Outfit und demonstriert in allen Tonlagen sein Sprachrepertoire. Bernd Lafrenz hat mit seiner Bearbeitung des Macbeth eine herrliche Komödie geschaffen, und man weiß nicht, was man höher bewerten soll, sein Talent als Komödienschreiber oder seine großartige Leistung als Schauspielerkonglomerat, Shakespeare würde sich sicher im Grabe umdrehen - er hätte seine helle Freude daran.
Presse:
Gänsehäute mit Shakespeare...Lafrenz, ein Verwandlungsvirtuose der Sonderklasse, spielt der Einfachheit halber alle Rollen selbst....DER TAGESSPIEGEL, BERLIN
Ein Klassiker kann komisch sein...Es gibt einen Mann der den Shakespeare-Stoff zum Renner macht. Bernd Lafrenz legt eine furiose Interpretation der mittelalterlichen Vorlage hin. In seiner Person werden sie alle lebendig...BERLINER MORGENPOST
Macbeth: "Der spinnt ja, der Kerl!"Lafrenz schauert sein Publikum zum "Totlachen"...Was bleibt von Macbeth, wenn Bernd Lafrenz ihn in der Mangel hatte? Eine Damenhandtasche voller Erkenntnis und die Erinnerung an eine fantastische Stimme. Sonor, boshaft, idiotisch, hoheitsvoll, würdig mütterlich...
Ein wirklicher Geniestreich gelingt ihm, als er neben Shakespeare selber auch noch dessen schrullige Mutter und den Freund mit in die Handlung einbaut. ... In der Tat, wer hat schon mit solchem Genuss meucheln sehen? Der rauchende Auftritt der Hekate gehört zu den Höhepunkten des optischen Genusses. Showgeschäft und Fersehschmarren, Herrschende und Trunkenbolde. Die komische Tragädie steigert sich kontinuierlich bis zum fantastischen Schluß...BLICKPUNKT NIENBURG
Offizielle Homepage
http://www.lafrenz.de
THEATER IM WORTREICH: Hamlet
HAMLET - frei komisch nach Shakespeare
Ein Feuerwerk pantomimischer Parodien und Clownerien von und mit Bernd Lafrenz
Do, 17. September 2009, 20:00 Uhr
Vorverkauf Fr. 30.-- / Abendkasse Fr. 35.--
ab sofort in der Buchhandlung Wortreich, Abläschstrasse 79, Glarus
Tel. 055 650 25 35 oder
online
Einer spielt den HAMLET vollkommen allein: Bernd Lafrenz. Das tut er seit Jahren ununterbrochen, und er macht es in einer eigenen, ungemein lebendigen und schöpferischen Aktion so gut, dass das Publikum schließlich animiert wir, selbst mitzumachen, die Scheu verliert - und auch die Scheuklappen.
Da wird die klassische Vorlage durch den Wolf gedreht und dann noch gegen den Strich gebürstet, parodistisch verfremdet bis zum grotesk-komischen Krimi. Dabei bleibt Shakespeare's HAMLET inhaltlich bestehen, und auch ein Rest Shakespeare'scher Sprache bleibt immer erhalten, zuweilen als bewusst gegen die Clownerie gesetzter Kontrapunkt.
In erster Linie will Bernd Lafrenz dem Publikum Spaß vermitteln.
Doch das ist nicht das einzige Anliegen: Die Figuren, die zum festen Inventar der Weltliteratur gehören, sollen mit anarchischer Lust vom Sockel geholt werden. Es ist eine Form, Scheu und ehrfürchtige Furcht vor dem großen Shakespeare zu nehmen und doch unumstößliche Wahrheiten in das Jetzt zu retten.
Das kann freilich nur einer, der tiefe Achtung vor dem Meister hat, profunde Kenntnis des Stoffes, und der über ein außergewöhnliches schauspielerisches Talent verfügt. Bei Lafrenz trifft glücklicherweise alles zusammen. Er ist ein Könner. Er spielt mit dem ganzen Körper (und mit dem Kopf sowieso). Das Repertoire dieses Autodidakten umfasst viel mehr als das klassisch Angelernte. Er kennt Tricks und Kniffe aus der Bühnenkiste, die wirklich neu sind, nicht abgeschaut, und spielt verwegen mit sämtlichen Stilmitteln. Commedia dell'arte-Elemente und Comic-Gesten verwandeln die literarische Tragödie in eine Slapstick-Aufführung, ohne je lächerlich zu wirken. Ein Hochgenuss der Persiflage.
Bernd Lafrenz ist ein vom Theater Besessener, einer, dem der HAMLET gerade recht kommt, sich auszutoben auf diesen Brettern, die ihm ganz sicher die Welt bedeuten. Behende und geschmeidig wechselt er blitzschnell die Rollen und Masken, verkörpert jede Figur aus "Hamlet" und natürlich Hamlet selbst. Mit ausgeprägter Mimik, phänomenaler Bühnenpräsenz und putzmunterem Improvisationstalent zieht er das Publikum in seinen Bann. Was sich da auf der Bühne tut, ist wirklich "Theater total"!
DABEISEIN ODER NICHT DABEISEIN,
das ist hier keine Frage.


















