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31.7.2010 : 2:42 : +0200

  

 

 

 

 

 

Richard Gere
mio fratello è figlio unico
Elio Germano
night on earth
Jim Jarmusch
cento passi
peppino impastato
sicilia
home
schweizer film
home
Vicky Cristina Barcelona
Penelope Cruz
Vicky Cristina Barcelona
Peter Bichsel
Zimmer 202
Schweizer Schriftsteller
Zimmer 202
cinco dias sin nora
cinco dias sin nora
cinco dias sin nora
Tulpan
Tulpan
pizza betlehem
pizza betlehem
pizza betlehem
NANGA PARBAT
NANGA PARBAT
NANGA PARBAT
Reinhold Messner

Filmprogramm 2010

kino

Wir zeigen in unserer Buchhandlung einmal im Monat Filme. Alle sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei mit Kollekte.

 

 

 

 

  

 

Svetlana Geier

Samstag, 16. Januar 2010
Apéro ab 20:00 Uhr/Filmbeginn 20:30 Uhr

DIE FRAU MIT DEN 5 ELEFANTEN
Von: Vadim Jendreyko
Schweiz, Deutschland 2009, Dokumentarfilm


Sie gilt in ihrer Zunft als einzigartig: Svetlana Geier, die russisch-deutsche Literaturübersetzerin. Sie hat die 5 grossen Romane Dostojewskijs (die sogenannten 5 Elefanten) ins Deutsche übersetzt. Svetlana Geiers Erinnerungen an die Ukraine, den Krieg, verflechten sich mit ihren Betrachtungen über die Sprache und über das schwierige Unterfangen einer guten Übersetzung. Sie erzählt von schmerzlichen Erfahrungen ihrer Kindheit und drückt gleichzeitig ihre grosse Liebe zu Wort und Sprache aus. Das Übersetzen der 5 Elefanten hat sie einer Lehre unterzogen - sie verändert. Regie & Crew: Der in der Schweiz aufgewachsene Regisseur Vadim Jendreyko («Bashkim» 2002) beschäftigt sich hier mit einem Migrantenschicksal; einem einzelnen Menschen, der inmitten der Wirren seiner Zeit versucht seinen eigenen Weg zu gehen.

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Soul Power

Samstag, 20. Februar 2010
Apéro ab 20:00 Uhr/
Filmbeginn 20:30 Uhr

SOUL POWER
Von: Jeffrey Levy-Hinte
USA und Congo 2008, Dokumentarfilm

 
James Brown, Miriam Makeba, B.B. King, Celia Cruz, The Crusaders, Sister Sledge, Big Black, Bill Withers - sie alle sind mit von der Partie, als 1974 im damaligen Zaire ein nie da gewesenes Kulturereignis stattfindet: Eine Art Gipfeltreffen zwischen afroamerikanischen Soulgrössen und afrikanischen Top Acts, das legendäre African Woodstock. Vereint in ihrer Leidenschaft für die Musik und beseelt von der Black Power der späten 60er Jahre, feiern sie in Kinshasa ihre gemeinsamen Wurzeln und die pure Lebensfreude. Die drei Konzerte waren ursprünglich als Rahmenprogramm zum Boxkampf zwischen Muhammad Ali und George Foreman gedacht, der im Film «When We Where Kings» im Zentrum stand. Nun schöpft Cutter Jeffrey Levy-Hinte aus dem umfangreichen Filmmaterial, das damals unbeachtet blieb, und richtet den Fokus auf die Musik. Mit vier Kameras vor Ort ist er immer mitten im Geschehen und auf Augenhöhe mit den Stars. Die ungewöhnlichen Szenen, unterlegt mit den erfrischenden rapähnlichen Statements von Muhammad Ali, vermitteln das Lebensgefühl jener Zeit: «I say it loud, I'm black and I'm proud.» SOUL POWER beglückt mit einer unvergesslichen Zeitreise zurück zu einem Ereignis, das nicht nur einen wichtigen Punkt in der Geschichte markiert, sondern auch eine Brücke schlägt zu den geschichtsträchtigen US-Präsidentschaftswahlen 2009. Ein Dokument der US-Bürgerrechtsbewegung auch, voller Musik, Soul, Power und Klassiker wie Makeba's "The Click Song", King's "The Thrill Is Gone" und natürlich Brown's "Soul Power". Mehr als 30 Jahre später erweckt der Film «Soul Power» das Musikfestival zu neuem Leben und ermöglicht so einen Blick auf jene Zeit, als der musikalische Austausch zwischen den beiden Kontinenten gerade begann.

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Night on Earth

Samstag, 20. März 2010
Apéro ab 20:00 Uhr/Filmbeginn 20:30 Uhr

NIGHT ON EARTH
Von: Jim Jarmusch
USA 1991, Komödie


In fünf Episoden erzählt NIGHT ON EARTH von den Ereignissen einer ganz bestimmten Nacht, die jeweils in einer von fünf großen Metropolen stattfinden. Ein Taxifahrer und seine teils aberwitzigen und kuriosen Erlebnissen mit einem seiner Fahrgäste stehen jeweils im Mittelpunkt des Geschehens. Alles beginnt in der Dämmerung von Los Angeles, führt dann weiter nach New York, von dort nach Paris und Rom und endet schließlich in Helsinki im Morgengrauen.

Wunderbare, skurril-warmherzige Geschichten mit dem genialen Soundtrack von Tom Waits!

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i cento passi

Samstag, 24. April 2010
Apéro ab 20:00 Uhr/Filmbeginn 20:30 Uhr
I CENTO PASSI
Von: Marco Tullio Giordana
Italien 2000, Drama

Der Film basiert auf einer wahren Geschichte: Nur 100 Schritte liegen zwischen dem Elternhaus von "Peppino" Giuseppe Impastato und dem von Gaetano Badalamenti, dem Oberhaupt der lokalen Mafia von Cinisi, einem kleinen Ort bei Palermo. Ginge es nach seinem Vater Luigi, dann hätte Peppino eine wichtige Position in Onkel Tanos Organisation bekleiden sollen, doch Peppino entscheidet sich gegen die Mauer des Schweigens, die seine Familie umgibt. "100 Schritte" ist die Geschichte eines jungen Mannes, dessen Zivilcourage ganz Italien aufgerüttelt hat. Neben den herausragenden Schauspielern bietet der Film eine intelligente Gesellschaftsanalyse. Ein schnörkelloser, ungemein spannend inszenierter Politthriller. 

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Home

Samstag, 22. Mai 2010
Apéro ab 20:00 Uhr/Filmbeginn 20:30 Uhr

HOME
Von: Ursula Meier
Schweiz 2008, Drama

Inmitten einer ruhigen und kargen Landschaft erstreckt sich - so weit das Auge reicht - eine leere Autobahn. Seit ihrem Bau vor mehreren Jahren ist sie unbenutzt geblieben und verfällt langsam. Am Rande des von wilden Pflanzen durchdrungenen Asphalts, nur wenige Meter von der Einzäunung entfernt, befindet sich ein einsames Haus mit einem kleinen Garten. In diesem Haus wohnt eine Familie mit drei Kindern. Der Sommer beginnt, und die Bauarbeiten werden wieder aufgenommen. Die Autobahn soll in Bälde eröffnet werden...

"Home" von Ursula Meier ist der grosse Abräumer des Schweizer Filmpreises 2009: Bestes Drehbuch, bester Film und Kacey Mottet Klein - der kleine Junge im Film ist der beste Nachwuchsschauspieler.

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Vicky Cristina Barcelona

Samstag, 26. Juni 2010
Apéro ab 20:00 Uhr/Filmbeginn 20:30 Uhr

VICKY CRISTINA BARCELONA
Von: Woody Allen
USA/Spanien 2008, Komödie, Drama, Romanze


Die Studentinnen Vicky (Rebecca Hall) und Cristina (Scarlett Johansson) reisen zusammmen nach Barcelona. Beide interessieren sich für Kunst und Kultur, haben ähnliche Vorstellungen vom Leben und sind beste Freundinnen. Nur in einer Hinsicht sind sie völlig unterschiedlicher Ansicht: in ihren Erwartungen an die Liebe. Während Vicky glücklich verlobt ist mit einem zwar etwas langweiligen, aber soliden und liebenswürdigen Amerikaner, ist Cristina der Meinung, dass die wahre Liebe Leidenschaft und Schmerz erfordert. Darüber wiederum kann die bodenständigere Vicky nur den Kopf schütteln.

Als die beiden aber den Künstler Juan Antonio (Javier Bardem) kennen lernen, der sie zu einem Wochenendtrip einlädt und ihnen dabei recht deutliche Avancen macht, geraten die Ansichten beider gehörig ins Wanken. Cristina ist von Beginn weg fasziniert vom attraktiven Südländer, und auch Vicky, obwohl zuerst reserviert, fühlt sich je länger, je mehr von ihm angezogen. Die amourösen Irrungen und Wirrungen haben begonnen - und als dann auch noch Juan Antonios temparamentvolle Exfrau Maria Elena (Penélope Cruz) auf der Bildfläche auftaucht, ist so richtig Feuer in der Hütte...

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Samstag, 21. August 2010
Apéro ab 20:00 Uhr/Filmbeginn 20:30 Uhr

ZIMMER 202
von Eric Bergkraut
Schweiz 2010, Dokumentation
Musik von Sophie Hunger

Er erscheint wie eine hintersinnige, kluge Verkörperung des (Deutsch-) Schweizertums. Er ist der einzige populäre Schweizer Intellektuelle. Aber kennen wir ihn deshalb wirklich, Peter Bichsel, unseren modernen Volksschriftsteller?

Peter Bichsel ist zwar ein Kenner von Paris, war aber selber noch nie dort. Im Rahmen des neuen Filmes von Eric Bergkraut (COCA, DIE TAUBE AUS TSCHETSCHENIEN, DER HEXER AUS DEM ENTLEBUCH, AGOTA KRISTOF, 9 JAHRE SPÄTER, LETTER TO ANNA) wagt er jetzt eine Reise. Geographisch führt sie ihn bis ins Zimmer 202 im Hotel «Gare de l? Est» im gleichnamigen Bahnhof, weiter aber nicht.

Ob auf der Bahnfahrt nach Paris oder im und um das Hotel im «Gare de l'Est», der Mensch Peter Bichsel überrascht und provoziert immer mit messerscharfen spontanen Statements, Gedankenreichtum und verschmitztem Witz. Entgegen jeglichen Klischees nimmt uns Peter Bichsel in ZIMMER 202 mit auf eine sehr persönliche Reise.

Die Bilder von Kameramann Pio Corradi und die aktuellen Aussagen Bichsels werden geschickt mit Archivaufnahmen und Auszügen aus Texten des Autors durchflochten. Die Musikerin Sophie Hunger hat zudem für ZIMMER 202 einen sehr eigenständigen, genialen Soundtrack komponiert.

Statement von Regisseur Eric Bergkraut
«Ich erinnere mich genau an den Moment, als ich Peter Bichsel erstmals vorschlug, nach Paris zu fahren. Er reagierte wie unter Schock und sagte, das könne er nicht tun, denn er habe sich geschworen, niemals in diese Stadt zu gehen. Ich dachte schon, ich müsste mir meinen Film abschminken, aber dann einigten wir uns darauf, bis in die Gare de l? Est zu reisen. Ich reservierte im Bahnhofhotel für Peter die ?202? und für uns die Nachbarzimmer. Ein Programm gab es nicht, das Abenteuer konnte beginnen.»
Eric Bergkraut

Offizielle Homepage
http://www.ps-72.com

Samstag, 25. September 2010
Apéro ab 20:00 Uhr/Filmbeginn 20:30 Uhr

CINCO DIAS SIN NORA
von Mariana Chenillo
Mexiko 2009, Komödie, Drama

Nora und José waren einmal ein verliebtes Paar. Nun sind sie ins Alter gekommen und seit 20 Jahren geschieden. Sie leben in zwei gegenüberliegenden Wohnungen an derselben Strasse einer mexikanischen Stadt. Nora plant ihren Tod und will dabei ihren Ex-Mann José noch einmal tüchtig beschäftigen. Es ist Noras letzter Wille, dass José sich um ihr Begräbnis kümmern soll, das sich, wegen einem religiösen Feiertag und ihrem Freitod, als recht schwierig erweist. Zudem findet José ein mysteriöses Foto unter Noras Bett. Es erinnert ihn und uns daran, wie die grössten Liebesgeschichten oft an den kleinsten Orten verborgen schlummern. In ihrem ebenso komischen wie sanften Spielfilmerstling erzählt Mariana Chenillo traumwandlerisch leicht eine Geschichte über so gewichtige Momente im Leben wie den Tod, die Ehe, den Glauben und die Liebe. Der Film ist von feinstem Humor - eine echte Entdeckung.

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Samstag, 30. Oktober 2010
Apéro ab 20:00 Uhr/Filmbeginn 20:30 Uhr

TULPAN
von Sergey Dvortsevoy
Kasachstan, Schweiz u. a. 2008, Komödie, Drama

Nach langer Zeit auf hoher See kehrt der Matrose Asa zur Familie seiner Schwester in die kasachische Steppe zurück. Er will Schafhirt werden. Zu seiner Überraschung wird von ihm verlangt, zu heiraten, bevor er seinen Traum verwirklichen kann.

In der näheren Umgebung gibt es nur eine Kandidatin - Tulpan. Asa ist sofort von ihr verzaubert. Doch sie findet seine abstehenden Ohren völlig inakzeptabel. Nach der ersten Verzweiflung nimmt der junge Mann den Kampf auf: mit seinen Ohren, mit dem wachsenden Unmut seines Schwagers und mit den Schafen, die plötzlich alle auf einmal ihre Lämmer zur Welt bringen ...

Sergey Dvortsevoy ist ein Meister der leisen Zwischentöne. Sein vielfach preisgekrönter Film besticht durch Bilder, die die baumlose Weite der kasachischen Steppe beinahe physisch fühlbar machen. Die unverfälschte Bildsprache und das erfrischend witzige Spiel der Darsteller zeichnen "Tulpan" als Kinoerlebnis der besonderen Art aus.

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Samstag, 27. November 2010
Apéro ab 20:00 Uhr/Filmbeginn 20:30 Uhr

PIZZA BETHLEHEM
von Bruno Moll
Schweiz 2010, Dokumentation

Im Zentrum von Bruno Molls Film PIZZA BETHLEHEM, der an den Solothurner Filmtagen 2010 von Publikum und Medien als Highlight gefeiert wurde, stehen neun junge Frauen des FC Bethlehem. Das Team spiegelt die ethnische Zusammensetzung des Berner Quartiers, in dem die Mädchen leben, der Film betrachtet beschwingt, liebe- und humorvoll den Alltag der jungen Frauen in Schule, Liebe, Beruf und Familie - und er lässt natürlich den Frauenfussball leben. Moll fragt nach dem Selbstverständnis seiner Fussballerinnen, nach ihren Träumen und Ängsten, fragt nach Religion, Ausbildung und Liebe. Was heisst es, fremd sein im Land, in dem man aufgewachsen ist, wo man sich zuhause fühlt?

Der Filmemacher hat - einmal mehr - eine Vertrautheit erreicht, die alles andere als selbstverständlich ist und die einen hier mitunter vergessen lässt, dass diese 15- bis 16-jährigen Mädchen keine Filmprofis sind und ganz einfach sich selber darstellen. Marie, Agime, Rosa, Elmaze, Tiziana und die anderen sind so überzeugend und frisch, weil sie im besten Sinn sich selber und bei sich selber sind und sein können, in den eigenen vier Wänden, beim Shoppen, mit Freundinnen, auf dem Fussballfeld. So ist ein faszinierendes, lebendiges und vielschichtiges Porträt entstanden vom anderen Jungsein mitten in der Schweiz. Diese ist unübersehbar ein Imigrationsland, auch wenn das Einzelne, deren Vorfahren hier vor gar nicht langer Zeit eingewandert sind, nicht wahrhaben wollen. Moll bringt die Elemente, die er auf immer wieder überraschende ja verblüffende Art aufgenommen hat, in einen Fluss, auf dem dringliche Fragen erkennbar werden. Das geschieht geradezu nebenbei, so dass sein Film sowohl Erwachsene wie Jugendliche ansprechen kann und Einsichten bietet ins Leben gleich nebenan um die Ecke.

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Samstag, 18. Dezember 2010
Apéro ab 20:00 Uhr/Filmbeginn 20:30 Uhr

NANGA PARBAT
von Joseph Vilsmaier
Deutschland 2010, Drama
In Zusammenarbeit mit Reinhold Messner

Zwei Brüder. Ein Berg. Ihr Schicksal.
Die Brüder Reinhold und Günther Messner setzen sich als Kinder das Ziel, irgendwann den Nanga Parbat, den über 8.000 Meter hohen 'nackten Berg' im Himalaya, zu besteigen. Im Jahre 1970 ist es für die damals 23 und 25 Jahre alten Brüder dann soweit. Unter der Führung des Expeditionsleiters Dr. Karl Maria Herrligkoffer (Karl Markovics) will eine Elite internationaler Bergsteiger den Gipfel erobern. Die Route führt über die legendäre Rupalwand, die höchste Steilwand der Erde. Nach einer Schlechtwetterwarnung entscheidet sich Reinhold (Florian Stetter) den Gipfel alleine zu erreichen. Günther (Andreas Tobias), der weniger Erfahrung besitzt, folgt seinem älteren Bruder. Doch er wird höhenkrank und mit dem Abstieg beginnt der Kampf ums Überleben. Nur Reinhold kehrt lebend ins Tal zurück...


Offizielle Homepage
http://www.nangaparbat.senator.de