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Wortreich Buchhandlung und Antiquariat


Filmprogramm 2018

Kino in der Buchhandlung

Seit mehreren Jahren wird unsere Buchhandlung einmal pro Monat abgedunkelt und Kinoatmospähre geschaffen. Jeweils am Samstag-Abend zeigen wir ausgesuchte Filme, Eintritt mit Kollekte.

Zusätzlich bieten wir am darauffolgenden Montag-Nachmittag ein sogenanntes Seniorenkino an, das aber natürlich für alle offen ist.

Glow

Glow-im-Buchhandlung-wortreich

Samstag, 20. Januar 2018
Apéro ab 20:00 Uhr/Filmbeginn 20:30 Uhr

Glow
von Gabriel Baur
CH 2017

"Eine, die so fest glüht, wird nicht alt", sagte Fellini einst über eine der grössten aller Schweizer Diven, Irene Staub aka Lady Shiva. Dank ihrer Ausstrahlung und Selbstmystifikation öffneten sich ihr in der bewegten Zürcher Epoche zwischen 1968 und den späten 80er-Jahren viele Türen. Sie wurde von einer Pionierin des Schweizer Modedesigns entdeckt und schaffte den Aufstieg von der Strassenprostitution bis in die angesagte Kunstwelt. Sie lebte auf der Überholspur, feierte Erfolge als Model, Muse oder Performerin. Irene jagte ihren Träumen nach und versuchte schliesslich als Sängerin einer legendären Zürcher Undergroundband durchzustarten. Aufgerieben zwischen Erfolg, Freiheitsdrang und Selbstzerstörung verstarb sie viel zu jung unter nicht restlos geklärten Umständen. Mit teilweise unveröffentlichtem Archivmaterial und prominenten Weggefährten entführt uns der Film in eine pulsierende Zeit der schier unbegrenzten Möglichkeiten, die bis heute Sehnsucht weckt und in der für Menschen wie Lady Shiva nur der Himmel als Grenze zu existieren schien. „Glow“ von Gabriel Baur erzählt die Geschichte einer Rebellin auf Identitätsodyssee, von bewegender Freundschaft und Liebe.

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Bericht Südostschweiz

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Western

Western-im-Buchhandlung-Wortreich

Samstag, 24. Februar 2018
Apéro ab 20:00 Uhr/Filmbeginn 20:30 Uhr

Western
von Valeska Grisebach
D/BG/O, 2017


Bulgarien nahe der griechischen Grenze: Eine Gruppe deutscher Bauarbeiter kommt im Niemandsland an, um ein Kraftwerk zu bauen, für das ein Fluss umgeleitet werden muss. Die Männer um Vorarbeiter Vincent (Reinhardt Wetrek) können weder Englisch, noch Bulgarisch. Einer von den Neuankömmlingen ist Meinhard (Meinhard Neumann), der wie seine Kollegen in einer frisch errichteten Bauarbeitersiedlung wohnt. Die Arbeiten am Wasserkraftwerk dauern länger als geplant, weil der Nachschub fehlt – das Wasser reicht nicht mal, genug Beton anzurühren. Meinhard, der in den Bergen ein Pferd gefunden hat, ist ein bisschen anders als die anderen: Während die keinen Kontakt zu den Bulgaren wollen, reitet er ins Dorf, wo er Einheimische kennenlernt. Der örtliche Steinbaron Adrian (Syuleyman Alilov Letifov) und Meinhard freunden sich langsam an, obwohl sie die Sprache des anderen kaum verstehen…

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Café Belgica

Cafe-belgica-im-Wortreich-Glarus

Samstag, 17. März 2018
Apéro ab 20:00 Uhr/Filmbeginn 20:30 Uhr

Café Belgica
von F. Van Groeningen
B, 2016

Die Brüder Jo und Frank könnten unterschiedlicher nicht sein, und so sind sie über die Jahre auseinandergedriftet. Nach einer längeren Funkstille treffen sie sich wieder, als Frank seinen Bruder in dessen Bar besucht und anbietet, auszuhelfen. Frank, dem die geordneten Bahnen seines bürgerlichen Lebens zu langweilig geworden sind, fühlt sich hinterm Tresen schnell wohl und gemeinsam gelingt es den Brüdern, aus dem heruntergekommenen „Café Belgica“ einen angesagten Treffpunkt für alle Feierwütigen mit Faible für Rockmusik zu machen. Im nahezu ununterbrochenen Partytaumel scheint das Leben wunderbar zu sein, die Musik dröhnt, der Alkohol fließt in Strömen und alle sind gut drauf – doch dann werden die Brüder von der Realität eingeholt, die weitaus härter und anstrengender ist, als jeder Kater. Der Weckruf kommt, als Jo's Freundin Marieke (Hélène De Vos) ihm eröffnet, dass sie schwanger ist…

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C‘eravamo tanto amati

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Samstag, 21. April 2018
Apéro ab 20:00 Uhr/Filmbeginn 20:30 Uhr

C‘eravamo tanto amati
von Ettore Scola
I, 1974


Das ist eine der schönsten Liebeserklärungen ans Kino und eine an die Italianità, ans Leben und ans Lieben. Nino Manfredi, Vittorio Gassman, Stefano Satta Flores und Stefania Sandrelli spielen die Hauptrollen in dieser Reise durch Italiens Geschichte des dritten Viertels des 20. Jahrunderts. Figuren wie Vittorio De Sica, Federico Fellini und Marcello Mastroianni treten als sie selber auf, die beiden letzteren bei den nachgestellten Dreharbeiten zu "La dolce vita" am Trevibrunnen in Rom mit jener unvergesslichen Szene, in der Anita Ekberg ins Wasser steigt. Wir folgen in Ettore Scolas filmischer Perle dem Lebensweg dreier Freunde im Italien der Nachkriegsjahrzehnte und erleben, wie Menschen sich über die Zeit hinweg entwickeln können. Der Film blendet aus der Zeit seiner Entstehung zurück in die Zeit der Resistanza, um kaleidoskopartig unter anderem die Geschichte der italienischen Linken zwischen Utopie und Anpassung zu entfalten und über eine der Figuren auch die Geschichte des italienischen Kinos. "C'eravamo tanto amati" (Wir haben uns so sehr geliebt) ist ein Film, der ans Herz geht und der uns gleichzeitig ein Land und seine Menschen über eine lebensnahe Erzählung nahe bringt. Eine schwungvolle, unterhaltsame, elegante Tragikomödie, die ihren bitteren Tenor mit satirischen Zwischentönen ausbalanciert.

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Kurzfilm-Abend

Kurzfilmnacht-im-buchhandlung-wortreich-glaurs.

Samstag, 26. Mai 2018
Apéro ab 20:00 Uhr/Filmbeginn 20:30 Uhr


Kurzfilm-Abend mit den Quartz-Nominierten.
Der Filmemacher Jan-Eric Mack, Gewinner des Schweizer Filmpreises 2018, wird anwesend sein.

 

 

En la boca
von Matteo Gariglio
Die Familie Molina wohnt direkt neben dem sagenumwobenen Stadion der «Boca Juniors» und verdienen ihr Leben in seinem Schatten – mit kleinen Gaunereien und Geschäften. Dabei geraten sie immer wieder in Konflikt mit der korrupten Polizei. Inmitten dieser derben Welt versucht Mutter Estela mit aller Kraft die Familie zusammen zu halten.
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Ins Holz
von Corina Schwingruber Ilić, Thomas Horat
Schnee, Eis, Schweiss und Motorsägenlärm. Alle vier Jahre wird am Ägerisee im Kanton Zug über drei Wintermonate in einem steilen Bergwaldgelände Holz geschlagen und nach alter Tradition flössbar gemacht. Weder Technik noch Fortschritt konnten bis heute das überlieferte Handwerk verdrängen.
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Rakijada
von Nikola Ilić
Über die Schnapsolympiade in die serbische Seele. Ein beschwingter Film aus einem Dorf, das Widerstand leistet.
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Facing Mecca (Gewinner Schweizer Filmpreis 2018)
von Jan-Eric Mack
Pensionär Roli hilft dem syrischen Flüchtling Fareed, seine Frau in der Schweiz zu beerdigen. Dabei stossen sie auf unüberwindbare, bürokratische Hindernisse. Doch Roli hat einen Plan.
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Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff Kurzfilm des Öfteren im Zusammenhang mit nichtkommerziellen Filmprojekten verwendet. Inzwischen wird der Kurzfilm jedoch, ähnlich wie sein literarisches Pendant die Kurzgeschichte, als eigenständiges Genre mit besonderen Ausdrucksmöglichkeiten begriffen. Bedingt durch seine Kürze eröffnet der Kurzfilm Filmemachern künstlerische Möglichkeiten, die dem Langfilm fehlen.

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Barakah meets Barakah

Barakah-meets-Barakah-im-Buchhandlung-Wortreich-Galrus

Samstag, 16. Juni 2018
Apéro ab 20:00 Uhr/Filmbeginn 20:30 Uhr

Barakah meets Barakah
von  Mahmoud Sabbagh
KSA 2016

Er ist Ordnungsbeamter in Dschidda und Laiendarsteller im «Hamlet», nicht wirklich aus bester Familie. Sie ist eine wilde Schönheit, Adoptivtochter eines reichen Paares mit Eheproblemen. Mit atemberaubender Raffinesse hebeln die beiden das System von Tradition, Etikette und Religionspolizei aus in einer Komödie für all jene, die schon immer mal wissen wollten, was in Saudi-Arabien eigentlich so los ist, und sich gerne überraschen lassen.

Das Forum des Jungen Films in Berlin brachte es auf den Punkt: «Würde man eine Umfrage unter FilmexpertInnen starten, welches Land ihrer Einschätzung nach derzeit das am wenigsten geeignete ist, eine sehr lustige und echt abgefahrene ‹Romantic Comedy› anzusiedeln, Saudi-Arabien hätte beste Chancen, die Top-Position einzunehmen. Falsch geraten – nichts weniger beweist Barakah Meets Barakah.» Im Publikumsgespräch nach der Premiere zeigten sich der Filmemacher und die beiden Darstellenden als eingeschworenes Trio, das einen drauf hat. Er, Hisham Fageeh, war bereits mit so irren YouTube-Filmen aufgefallen wie der Bob-Marley-Parodie «No Woman, No Drive» (unbedingt anschauen!). Sie heisst Fatima Al Banawi, hat Theologie studiert und lag so was von quer zu dem, was man sich unter einer saudischen Religionswissenschaftlerin vorstellen mochte, so man überhaupt eine Vorstellung hatte. Zusammen mit dem Regisseur Mahmoud Sabbagh strahlten sie eines aus: immense Freude an dem, was sie da gemacht hatten. Und zurecht. Ihr Film gibt uns auf lockere Art einen Einblick in einen Alltag, von dem wir wenig wissen. Lakonisch, amüsant, schräg, kurz: Ein Spass. Walter Ruggle - Trigon-Film

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