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18.5.2012 : 21:29 : +0200
Esther Angst

Geboren 1970 in Männedorf, Schulzeit in Egg, Hochbauzeichnerlehre und Gestalterische Berufsmittelschule in Zürich.
1991-1995 Arbeit in einem Architekturbüro in Zürich, unterbrochen von verschiedenen längeren Reisen mit Pinsel, Tusche und Feder durch Afrika, Asien und den Nahen Osten.
1996-1999 Kunsthochschulstudium in Belgien am Institut St-Luc Bruxelles, Abteilung Bildende Kunst, Fachrichtung "Comic".
Seit 1999 als freie Illustratorin tätig. Diverse Auftragsarbeiten für Firmen und Private.
Seit 2005 Lehrauftrag im Fachbereich "Comic" am Vorkus der Gestaltungsschule Punkt G in Zürich.
Erteilen von Comic- und Illustrationskursen.
Seit 2007 intensive Beschäftigung mit Tiefdrucktechniken.
Seit 2010 Ausstellungen von Druckgrafiken zum Thema Alpinismus.
Eine Bildergeschichte zum Thema ist in Arbeit.
Esther Angst lebt und arbeitet in Mitlödi. 

Weitere Infos unter www.estherangst.ch

Vernissage mit Esther Angst

Bild von Esther Angst

Freitag, 23. September 2011
um 20 Uhr
in unserer Buchhandlung

Sie sind herzlich eingeladen, an der Vernissage die Künstlerin zu feiern und mehr über die Arbeiten von Esther Angst zu erfahren. Anhand mitgebrachter Arbeitsplatten und Werkzeuge wird sie interessierten Besuchern auch ihre Arbeitstechniken erklären.

Die begabte Illustratorin, die sich zur Comic-Zeichnerin ausbilden liess, hat sich für diese  im Wortreich ausgestellten Bilder während Bergtouren im Glarnerland inspirieren lassen.

Mehr über die Arbeitstechnik der aussgestellten Bilder:
Ausgangsmaterial dieser Kaltnadel/Aquatinta-Druckgrafiken ist eine Zinkplatte.

Kaltnadel: Die Zeichnung wird unter Kraftaufwand mit einer aus massivem Stahl bestehenden Radiernadel direkt in die Druckplatte eingeritzt.

Aquatinta: Eine gleichmässige Schicht pulverisierten Harzstaubes wird auf die Platte gelegt und durch Erhitzen angeschweisst. Mit Abdecklack werden die Flächen, die nachher im Bild den hellsten Ton haben sollen, abgedeckt. Danach wird die Platte für die Ätzung in ein  Salpetersäurebad gelegt. Geätzt werde alle ungeschützen Teile auf der Platte, also überall da,  wo es keinen Harzstaub und keinen Lack hat. So entsteht eine erste Graustufe. Um weitere Graustufen zu erstellen, wird der Vorgang des Abdeckens und Ätzens wiederholt. Je länger die Ätzung dauert, desto dunkler wird der Ton der Fläche.
Die Platte wird vom Lack gereinigt und der Harzstaub wird wieder entfernt. Die Platte wird von Hand gedruckt.

 

 

 

Ein Vorgeschmack...

Das Fussbad
Ein Augenblick Ewigkeit
Hohwald
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